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vom 08.02.2005 

Lebendiger Eindruck von vielen Situationen

Dokumentation über achten Castoren-Transport erschienen

Ir Lüchow. Als "Castro in Hart(zig)en Zeiten" bezeichnet eine Dokumentation den achten Transport von Atommüllbehältern ins Zwischenlager Gorleben im November 2004. Eine Broschüre mit diesem Titel ist soeben erschienen. „Andere Themen haben im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit für sich in Anspruch genommen. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Bereitschaft zum Widerstand gegen die Atompolitik an dieser Stelle eher zu- als abnimmt", schreibt die Redaktion der Zeitschrift anti-atom-aktuell in ihrem Vorwort.

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Da gehts lang, scheint dieser Ordnungshüter den Demonstranten zuzurufen. Dieses Foto ziert das Titelblatt der nun erschienenen Dokumentation über den achten Castoren-Transport.

Eine Chronologie stellt die Verbindung her zwischen den Daten der Atompolitik im Jahr 2 004 und den Einschnitten im System der sozialen Sicherung. Auf 88 Seiten finden sich Einschätzungen und Berichte aus den vergangenen NovemberTagen; vor allem eine Fülle von Fotografien vermittelt einen lebendigen Eindruck von vielen Situationen.

Eine Fülle von Fotografien

„Der lud voll Sèbastian Briat, der bei einer geplanten Ankettaktion in Frankreich vom Atommüllzug erfasst wurde, hat uns tief erschüttert", schreibt Elisabeth Krüger von der Redaktionsgruppe. „Sehr viele Menschen haben nach dieser Tötung gesagt: wir machen weiter: Um beiden Seiten gerecht zu werden, haben wir zwei Hefte gemacht. Jetzt gibt es die vorliegende Dokumentation. Darüber hinaus sind in der DezemberAusgabe Texte zusammengestellt, in denen intensiv über den Tod des jungen französischen Aktivisten und die notwendigen Konsequenzen nachgedacht und diskutiert wird."

Beide Hefte sind in den meisten Naturkostläden und im gut sortierten Buchhandel erhältlich. „Über den Umgang mit dem Tod" kostet 3 Euro; die Dokumentation ist für 5 Euro zu haben.

 

 

Bearbeitet am: 08.02.2005/ad


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