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vom 29.10.2004
| gel Lüchow. Die Stellwand mit Bildern in dem Büro
deckt fast die gesamte Palette während eines Castor-Einsatzes ab: den Protest, den
Transport, den Polizeieinsatz. Man habe eben »nicht nur keimfreie Bilder» aufhängen
wollen, sagt Jochen de Groot.
Der Polizist aus Osnabrück ist seit gestern zusammen mit seinem Lüchower Kollegen Achim Werner Ansprechpartner für Castor-Fragen in Lüchow. Wieder einmal. Diesmal haben sich die Castor-Polizisten im Lüchower Amtshaus eingerichtet -gleich wenn man reinkommt erste Tür links. Die Konflikt-Manager sind dort bereits zum fünften Mal zuständig für Fragen, Probleme und Informationen im Zusammenhang mit dem Castoren-Transport nach Gorleben. Jochen de Groot berichtet sogar von einem »gewissen Stammpublikum», mit dem man es inzwischen zu tun habe. Lüchow steht zwar während der Castor-Tage weniger im Fokus als Dannenberg. Aber immerhin. V or Jahren sorgten die Hubschrauber für Ungemach. Sie starteten und landeten in der Polizeiunterkunft zum Tanken - auch nachts. Das hatte in der Bevölkerung für Ärger gesorgt. Seitdem tanken die Flieger auswärts. »Das Problem ist weg», sagt Jochen de Groot. Viele melden sich aber auch im Info-Punkt und wollen rechtzeitig wissen, ob sie an einem bestimmten Tag im Nordkreis mit ihren Autos geschäftlich oder privat durchkommen. Die Konflikt-Manager helfen mit Informationen. »Wir versuchen, Ängste zu nehmen und die Beschwerden ernst zu nehmen», sagt Achim Werner. Teilweise suchen Atomkraftgegner aber auch nur die Diskussion mit der Polizei. De Groot spricht von einem »angenehmen Kontakt» mit viel Fachwissen. In diesem Jahr könnte es nun sein, dass sich besondere Probleme wegen der Gefangenen-Sammelstelle ergeben. Die befindet sich diesmal bekanntlich in der Lüchower Polizeiunterkunft, nicht mehr in Neu Tramm. Der Info-Punkt Lüchow ist heute und ab kommenden Montag sogar täglich zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Telefonnummern: (0800) 19201920 oder (05841) 126368. |
Bearbeitet am: 29.10.2004/ad