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vom 22.10.2004
| tj Lüchow. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) habe
nicht gefordert, dass »tatsächliche Falltests gemäß den IAEO-Vorschriften für eine
Genehmigung von Castor-Transporten notwendig seien». Das stellt Rainer Baake,
Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in der Antwort auf eine Anfrage des hiesigen
CDU-Bundestagsabgeordneten Kurt-Dieter Grill fest.
Grill hatte wissen wollen, wie die Bundesregierung entsprechende »von der BI aufgestellte Behauptungen» bewerte. Allerdings ergänzt Baake seine Antwort mit dem Satz: »Jedoch werden vom BfS Falltests für die jeweiligen Behälter zur Erhöhung der Akzeptanz und zur Evaluierung der rechnerischen Nachweise für wünschenswert gehalten». Die Behauptung, die Castor-Behälter würden keine ausreichende Sicherheit gewährleisten» sei »nicht richtig», so Baake; nicht richtig sei auch die Behauptung, fehlende Sicherheit der Atommüllbehälter würde zu »unvorstellbaren, katastrophalen Folgen für die betroffene Region führen», ergänzt der Staatssekretär. Grill hatte wissen wollen, wie die Bundesregierung entsprechende Befürchtungen der hiesigen Bürgerinitiative Umweltschutz bewerte, die sie in einem Schreiben an die Gemeinden an der Transportstrecke geäußert hatte. Baake weiter: Die Zulassung für die Transporte werde vom BfS »erst erteilt, wenn die Erfüllung der gesetzlich geforderten Sicherheit» nachgewiesen sei. Grills Kommentar zu den Antworten: Sie enttarnten »die Behauptungen der BI als sachlich völlig unbegründet und damit unverantwortliche Panikmache.» |
Bearbeitet am: 22.10.2004/ad