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vom 01.11.200
jg Dannenberg. "Ich will meine Oma in Splietau
besuchen und hab gehört, da kommt man nicht durch wegen 'ner Castor-Demo - stimmt
das?" Eine typische Frage, wie sie das Team des Polizei-Infopunktes in Dannenberg zur
Castor-Zeit im vergangenen Jahr erreichte. Ähnliche Fragen werden den Rat gebenden
Beamten gewiss auch in den kommenden Tagen wieder gestellt werden, etwa im Info-Punkt in
Dannenberg. Dort stehen Helfred Westerweck, Hauptkommissar beim Bundesgrenzschutz, und
sein Kollege Jens Jacob Hansen vom morgigen Kartoffel-Sonntag bis zu den Tagen nach dem
CastorTransport für Fragen, Anregungen, Beschweren und Informationen bereit.
Ziel soll es sein, die Belastungen der Bürgerinen und Bürger durch Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Transport so gering wie möglich zu gestalten, betont Helfred Westerweck, der seit drei Jahren bei Castor-Transporten in punkto Bürgerdialog unzählige Gespräche geführt, viele Kontakte geknüpft, Erfahrungen gesammelt hat. Bei ihrem Bemühen um ein Minimieren der entsprechenden Belastungen wünscht sich die Polizei, dass Einsatzkräften und Bevölkerung fair miteinander umgehen und gegenseitiges Vertrauen entwicklen - Schritte, die nicht immer einfach zu schaffen sind. Und so heißt denn auch das Motto, mit dem das Arbeiten der Info-Punkte überschrieben ist: "Fairness schafft Vertrauen Vertrauen braucht Mut".
Der Info-Punkt pflegt engen Kontakt zu den 15 mobilen Teams des Konfliktmanagements, die "draußen" sind, und mit der Einsatzleitung. So ]können Bürgerfragen über aktuelle Vorgänge ebenso weitergegeben werden wie Beschwerden. Etwa dann, wenn jemand sauer ist, weil ein Polizeiauto mit laufendem Motor neben dem Schlafzimmerfenster steht oder wenn das Geräusch eines Hubschraubers die Hühner ängstigt. "Oft können wir für Abhilfe sorgen", so Helfred Westerweck. Passierscheine wird es auch in diesem Jahr nicht geben im Zusammenhang mit dem Transport. Effektiver als solche Zettel, weiss man im Info-Punkt, sind gute Informationen, die es den Bürgern ermöglichen, sich auf Behinderungen des Verkehrs einzustellen und Umleitungen zu wählen. Auch im Lüchower Rathaus ist ein Polizei-Info-Punkt zu finden.
Dort sind Joachim Werner und Jochen de Groot Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihren "'Transport- Sorgen" an die Polizei wenden. "Wir hoffen, dass dies Angebot rege wahrgenommen wird", wünscht sich Helfred Westerweck für beide InfoPunkte.
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Bearbeitet am: 01.11.200/ad