Klumpp, Ingrid: Anmerkung des Autors: Die in diesem Buch beschriebenen Orte und Persönlichkeiten stimmen nicht unbedingt mit denen des wirklichen Lebens überein. Soweit es bei Personen Ähnlichkeiten und mögliche Übereinstimmungen gibt, kann es sich um fiktionale Zufälle handeln. Umschlaggestaltung: Frank Arno Brecht InhaltVorwort Auf Landes- und Bundesebene passiert zur Zeit nicht viel zugunsten der erneuerbaren Energien. Obwohl in Berlin, Stuttgart und in den meisten Landeshauptstädten die Sonne untergeht, geht wenigstens auf kommunaler Ebene und durch private Initiative bereits vielen ein Licht auf. Franz Alt 12,50 Euro Bestellung bei: Ingrid Klumpp, Lindenstraße 15, 76661 Philippsburg Bankverbindung: Man stelle sich vor, daß in Philippsberg, einemOrt mit Kernkraftwerk, geplant wird, ein Zwischenlager zu errichten. Man stelle sich weiter vor, daß sich eine Bürgerinitiative gegen dieses Bauvorhaben bildet. Im Grunde ist das Stoff genug für einen Roman. Man könnte sich allerlei für den Inhalt ausdenken, von Einschüchterungen über Bestechungsversuche bis hin zu Drohungen gegen Leib und Leben. Sicher könnte so ein spannungsgeladener Roman entstehen. Wenn dann aber die Autorin bis wenige Tage vor der Veröffentlichung ihres Buches die Vorsitzende einer Bürgerinitiative in Philippsburg war, dem ein Zwischenlager für atomaren Müll droht, dann kommt der Leser sicher ins Grübeln. Mit dem anfangs gezeichneten Szenario beschäftigt sich das Buch, das Ingrid Klumpp sicherlich aus rechtlichen Gründen in einer fiktiven Kommune spielen läßt. In spannender Form schildert die Ich-Erzählerin von ihrem ersten Aufschrei gegen das
geplante Zwischenlager, noch in Form einer Büttenrede gehalten, die zu einem Eklat
führt. Der Romanbürgermeister Mayer versucht Einfluß zu nehmen und die
Wiederaufführung dieser "Bütt" bei anderen Festivitäten zu verhindern.
Allerdings ist das nur der Anfang der Repressalien gegen die Romanfigur. |
Bearbeitet am: 16.05.2004/ad