Leserbrief der
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vom 20.11.2004
Zum Kommentar "Nix da neue Formen" von Jens Feuerriegel (EJZ vom 13. November)
| Wenn die verkalkten und gelangweilten Reporter offenen Auges (Foto,
Kamera) durch unsere Region gezogen wären, hätten sie zum Beispiel in Langendorf
"schwarze Fahnen" entdecken können - und das schon vor dem Unglück. Schwarze
Fahnen, weil man sehr bedrückt über die unablässigen Castor- und AKW-Bedrohungen ist.
Deshalb haben Langendorf und Umgebung tagelang schwarze Fahnen genäht. Die Einforderung neuer Ideen ist auch überflüssig. Erstmals gab es eine sehenswerte Demo zu Pferde mit spektakulären Bildern, die, über die Grenzen getragen, eine frische Demonstrationsbereitschaft gezeigt hätten. Viele, gerade in kultureller Hinsicht neue Form von Demos mussten wegen des tragischen Ereignisses in Frankreich abgesagt werden. Also nicht die AKW-Gegner sind ideenlos, sondern die immer noch nach Sensationen lüsternde Presse. Und was heißt eigentlich "langweilig", "nichts Neues"? Beständigkeit ist gefragt, liebe AKW-Gegner! Lasst euch nichts einreden. Es ist kein Wettbewerb "Wer macht die schönste Demo", sondern: Wer hält am längsten durch? Ortwin Kumpe, Langendorf |
Bearbeitet am: 20.11.2004/ad