Leserbrief der
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vom 15.11.2004
Betrifft: Castor-Transport
| Fragen, Fragen und wieder Fragen! Ein Zug mit 2 000 Tonnen Last,
hochradioaktiver Last, macht eine "Notbremsung". Normalerweise müssen dann alle
Ladungsbehälter und Wagen kontrolliert werden auf Schäden an der Struktur, das macht man
normalerweise mit Röntgenmessgeräten. Des Weiteren braucht es seine Zeit, bis der
Unterwagen, Bremsen und andere wichtige Teile kontrolliert sind. Wann und wo ist dieses
passiert? Eine Sichtkontrolle ist unzureichend! Nach meiner Meinung kam der Zug viel zu früh in Lüneburg an. Als Eigner einer Firma möchte ich auch darauf hinweisen, dass eventuell Dispensation von dieser Regel konkurrenzverdrehend sind. Sicherheit kostet es Zeit und Geld. Was sagen die Behörden dazu? Es wäre gut, wenn die Betreiber der Transporte der Polizei und der Öffentlichkeit diese Dokumente zeigen könnten und auch das Resultat! Gab es vorher Transporte, die nach einen solchen Vorfall weiterfahren durften? Bei Ausfall von Zugmaschinen zum Straßentransport muss man normalerweise dokumentieren, dass man in der Lage ist, diesen Transport durchzuführen, das heißt normalerweise Bereitstellung von "Backup" Möglichkeiten. Die müssten normalerweise "stand by" sein. Wo und warum erst so spät. Die Polizei hat recht darin, das dies die Aufgabe der Firma ist, aber warum hat man dann nicht den Transport abgebrochen und umgehend Sicherheitstmaßnahmen durchgeführt, um Polizisten und die Bevölkerung zu schützen? Eine solche Maßnahme muss vom Schadensauslöser bezahlt werden. Warum gab es eine Dispensation von dieser Regel und welche Dokumentation liegt dafür vor? Auch dieses ist unsicher und konkurrenzverdrehend. Was haben die Ordnungshüter ermittelt? Diese Gefahrenbewertung des Castor-Transports muss auch eine Rolle bei der nächsten CastorTransport-Verfügung haben. Das heißt kein weiterer Castor-Transport, bis alle diese Fragen beantwortet sind! Das Recht gilt für alle und ist im Zweifel zum Schutze der anliegenden Bevölkerung zu interpretieren. Wie viele internationale Gesetzen und Regeln sind bei dem Castor-Transport 2004 nicht eingehalten worden in Bezug auf den Transport gefährlicher Ladung und Radioaktivität? Laut Rechtsprechung muss eine Firma geschlossen werden, wenn man die gelten Gesetze nicht einhalten kann und will. Es würde mich freuen, den Polizeibericht dazu zu lesen und die damit abgeleiteten Folgewirkungen! Spielt man so mit der Zukunft unserer Kinder? Gibt es Tagebuchnummer für diese Observationen der Polizei? Was hat man getan? Bjørn Kay BKAY, Marstal / Dänemark |
Bearbeitet am: 15.11.2004/ad