Leserbrief der
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vom 15.11.2004
Betrifft: tödlicher Unfall beim Castor-Transport
| Ich klage an: die brutalen Täter, die dem Castor-Zugfahrer Weisung
gaben, blind über die Gleise zu rasen - ohne wirksame Streckenüberwachung. Ihnen war
völlig klar, dass sie damit etliche Menschenleben auf dem Gewissen haben können;
Gewissen? Ich klage an: alle Mittäter, die diese Leute schützen gegen Gesundheit und
Leben. Ich klage an: alle, die "Hat doch selber Schuld, was kettet der sich an!" denken. Sie sind der Bodensatz, aus dem sich zuvor genannte Täter "empor"schwingen, sie wählen diese Verbrecher, wollen Ihresgleichen an der Macht. Ich klage an: alle Leute, die das Volk vernebeln wollen und die jetzt gewollte Zustände als "unglückliche Umstände" verbreiten werden. Wer - lange nach 1945 noch durch die Familie rassistisch angeleitet wurde (glücklicherweise gab es in ihr auch heilsam widerständige Menschen!) und das Klima seit Jahren verfolgt, erkennt aus zahllosen Taten, wie sehr alles in erkennbarer Logik miteinander verstrickt und vorbereitet ist. In dieser Kette will ich die Massen teils grauenhafter Atomlügen über Bomber, Munition, Kraftwerke ... erwähnen. Daneben das "unappetitliche Pack", mit dem Kanther einst gegen Menschen vorging, die ihm nicht blind alles glaubten. Bürgerbeschimpfung ist regierungsmehrheitsfähig, gewollt. Kanther blieb auf seinem Posten, bis er anderer Straftaten wegen angeklagt wurde. Wen wundert es da, wenn "die Herren der Straße" - anders als so ein Einsatzleiter wissen wir auch um die Existenz der Damen,- gehorsam oder in Willkür Gesetze brechen, illegal gewalttätig sind, wie Gerichtsurteile das immer wieder belegen. "Erfolg" ist für (wie viele?) Polizisten und Polizistinnen das Durchbringen der tödlichen Fracht. Tote Demonstranten habe ich für den Polizei-"Erfolg" ab 1996 befürchtet. Ungezählte Siechende und Tote werden es sein, wenn so ein brüchiger Gussstahlbehälter zerspringt. Ein unvorstellbares Grauen! Ich will nicht für möglich halten, dass Polizisten und Soldaten, durch dieses Klima vergiftet, die Angeketteten sahen und das Verbrechen nicht stoppten. Juristen werden nach der entsetzlichen Tötung Schuld suchen, die weitaus besser bezahlten unter ihnen nach Unschuld. So ist sichergestellt, dass nichts wirklich verändert wird. Wenn Täter, die so etwas Abartiges anordnen, nicht aus dem Verkehr gezogen und ordentlich verurteilt werden, worin unterscheidet sich ein Staat dann vom organisierten Verbrechen? Und worin unterscheiden sich Bürger, die nicht dagegen Stellung beziehen? Horst Baumhauer, Hitzacker |
Bearbeitet am: 15.11.2004/ad