Leserbrief der
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vom 22.11.2003
| Betrifft: Artikel "Castor bringt Arbeit" (EJZ vom 7. November) Sprang mir doch beim Zeitungslesen gleich die Überschrift "Castor bringt Arbeit" ins Auge! ja natürlich, in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit und Sparmaßnahmen dürfen 20 befristete, staatlich finanzierte Stellen nicht unerwähnt bleiben. Gar nicht zu reden von den vielen Ehrenamtlichen, denen der Castor jedes Jahr sehr viel Arbeit bringt. Zusätzliche, unbezahlte Arbeit hin vom Suppe kochen bis Schlafplätze zur Verfügung stellen, Camp aufbauen, Info-Punkte, Ermittlungsausschuss besetzt halten, Verletzte pflegen, aufräumen, stundenlang, tage- und nächtelang all die vielen Aufrechten, die jedes Jahr viel Zeit, Nerven und Arbeit in Kauf nehmen und sogar noch draufzahlen, um sich querzustellen und trotz Demoverbot zu protestieren gegen eine lebensverachtende Technologie. Gar nicht auszudenken, was diese uns noch an unbefristeter Arbeit macht, wenn mal ein Unfall passiert! Nur - wer zahlt dann das? Vater Staat? Dies alles sind Aspekte, die ich beim Thema "Castor bringt Arbeit" nicht berücksichtigt lassen wollte. Antje Lutz, Bösel |
Bearbeitet am: 24.11.2003/ad